WohnraumFL

 

Landesbeirat Holz Hessen ist regionaler Ansprechpartner für Kommunen

 

Flüchtlingswohnraum in Holzbauweise: Neue Webseite der Holzwirtschaft bündelt Informationen für Kommunen

Für interessierte Kommunen und Bauherren entwickelte die deutsche Holzwirtschaft eine Webseite, die schnell und fundiert über die Bereitstellung von Wohnraum für Flüchtlinge informiert. Die Seite „www.wohnraum-fuer-fluechtlinge.info“ erläutert die Vorteile und Grundzüge der Holzbauweise und ihre Möglichkeiten bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Sie präsentiert zudem beispielhafte Projekte und leitet Interessierte zu regionalen Informationsportalen und Ansprechpartnern.

Berlin/Wiesbaden, 13. November 2015 – Viele Gemeinden suchen Lösungen für die kurzfristige Unterbringung von Flüchtlingen, müssen dabei aber auch die regionalen Verhältnisse und den langfristigen Wohnungsbedarf vor Ort berücksichtigen. Genau hier bietet der Holzbau mit seiner Flexibilität individuelle Lösungsmöglichkeiten – und unter Einhaltung neuster Energie- und Umweltstandards. Letzteres ist die Voraussetzung für intelligente Nachnutzungskonzepte für die Kommunen wie beispielsweise als Studenten- oder Seniorenheim.

„Holz ermöglicht schnelles, kosteneffizientes und klimafreundliches Bauen. Der neu zu schaffende Wohnraum muss nicht nur humanitären und sozialen Ansprüchen genügen, sondern sollte auch neusten ökologischen und energetischen Standards wie beispielsweise der Energieeinsparverordnung gerecht werden“, erklärt Xaver Haas, Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrat e.V. (DHWR).

Beim DHWR wurde ein Koordinierungsstab eingerichtet, der Empfehlungen für Kommunen und Politik erarbeitet wie Flüchtlingswohnraum in Holzbauweise zur Minderung des Wohnraummangels beitragen kann. Des Weiteren werden Projekte zusammengetragen, die beispielhaft die Potentiale des Holzbaus darlegen und den Bauherren eine konkrete Vorstellung über die Umsetzungsmöglichkeiten geben. Die Empfehlungen fließen in die neue Webseite mit ein.

Direkt zur Webseite Wohnraum für Flüchtlinge

 

Pressekontakte

Dr. Denny Ohnesorge
Deutscher Holzwirtschaftsrat e.V. (DHWR)
Dorotheenstraße 54
10117 Berlin
Tel.:       +49 30 72 0204 3886
E-Mail:   presse@dhwr.de
Web:      www.dhwr.de

Lars Schmidt
Landesbeirat Holz Hessen e.V.
Wandersmannstraße 68
65205 Wiesbaden-Erbenheim
Tel.:       +49 611 / 9 77 06-0
E-Mail:   presse@dhwr.de
Web:      www.holz-in-hessen.de 

Über den Deutschen Holzwirtschaftsrat (DHWR)

Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) hat 15 Mitgliedsverbände mit über 70.000 Betrieben, die mit ca. 650.000 Beschäftigten einen Umsatz von etwa 120 Milliarden Euro generieren. Die Dachorganisation der deutschen Holzwirtschaft deckt durch die Mitgliedschaft der führenden Verbände der Holzbranche die gesamte Wertschöpfungskette ab. Diese reicht vom Rohholz, das von der Säge-, Holzwerkstoff- sowie Zellstoff- und Papierindustrie bearbeitet wird, über die Weiterverarbeitung von Holz und Holzprodukten in der Möbel- und Packmittelindustrie sowie in den Handwerksbetrieben und im Holzbau, bis hin zum Vertrieb durch den Handel und die Makler. Der Kreislauf schließt sich durch das Recycling von Altpapier und Holz.

Über den Landesbeirat Holz Hessen e.V.

Der Landesbeirat Holz Hessen ist der Zusammenschluss der wichtigsten Vertreter und Organisationen der Forstwirtschaft, der holzbe- und -verarbeitenden Wirtschaft und des Holzhandels in Hessen. Er ist zentraler Ansprechpartner für politische und technische Fragestellungen im Bereich der Holzverwendung und fördert den Informationsaustausch und die Meinungsbildung innerhalb der Branche. Darüber hinaus positioniert er die Wertschöpfungskette Forst und Holz in Politik und Öffentlichkeit und führt bestehende und entstehende Clusterinitiativen im Bereich der stofflichen und energetischen Verwendung von Holz in Hessen zusammen. Der Landesbeirat steht für die Förderung des Einsatzes von Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft als klimafreundlichen Rohstoff, Werkstoff, Baustoff und Energieträger, die Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten im ländlichen Raum, die Förderung der Aus- und Weiterbildung in der Holz- und Forstwirtschaft und die Förderung der Holzforschung in Kooperation mit Hochschulen.